Trotz starker Aufholjagd: LOK Bernau muss sich in Köln geschlagen geben

Sven SchulzeHerren 1, Specials Leave a Comment

Am gestrigen Samstag, dem 2. Dezember, trat LOK Bernau in einem Auswärtsspiel der „Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB Nord“ gegen die Rheinstars Köln an. Trotz eines starken Starts und einer beeindruckenden Aufholjagd mussten sich die Bernauer mit einem Endergebnis von 90:80 geschlagen geben.

Die Begegnung begann vielversprechend für LOK Bernau, die ihren Game-Plan umsetzen konnten und das erste Viertel mit einem knappen Rückstand von 21:19 abschlossen. Die Kölner zeigten jedoch eine hohe Trefferquote, was es Bernau erschwerte, eine konstante Verteidigung aufrechtzuerhalten. Im zweiten Viertel ließ die Defensive der Bernauer nach, während Köln den größten Vorteil des Spiels mit einem Viertelstand von 29:19 erzielte.

Das dritte Viertel verlief ausgeglichen, jedoch fanden die Rheinstars in den entscheidenden Momenten immer die richtige Antwort und schlossen das Viertel mit 25:21 ab. Bernaus Aufholjagd im vierten Viertel beeindruckte, als sie den Rückstand auf vier Punkte verkürzen konnten, doch die notwendige Energie für die letzten Minuten fehlte, und das Viertel endete mit 15:21.

Ein entscheidender Faktor waren die Ballverluste und die kassierten Punkte nach Offensivrebounds, die Köln effektiv ausnutzte. LOK Bernau, die nur mit acht Spielern antrat, zeigte Kampfgeist und Entschlossenheit, jedoch führten die physischen und taktischen Vorteile der Kölner dazu, dass sie ihren ersten Platz in der Tabelle festigten, während LOK Bernau auf einem Abstiegsplatz bleibt.

Die Topspieler von LOK Bernau, angeführt von George Brock mit 23 Punkten, 10 Assists und einer Effizienz von 19, zeigten individuelle Stärken. Meo Martin mit 16 Punkten und Akim-Jamal Jonah mit einem Double-Double untermauerten die Teamleistung. Für Köln war Björn Rohwer mit 22 Punkten und 10 Rebounds herausragend, unterstützt von Brian Battle.

Trainer Davide Bottinelli lobte das Engagement seines Teams: „Glückwunsch an Köln, das uns heute in den entscheidenden Momenten immer präzis bestraft hat. Wir konnten viele Minuten auf Augenhöhe spielen, darüber freue ich mich. Die Ballverluste und die Kölner Punkte aus dem Offensiv Rebound waren insgesamt zu viel, da brauchen wir dringend Verbesserung.“

Der Blick richtet sich nun auf das nächste Spiel am 9. Dezember um 19 Uhr in der heimischen LOK Hölle gegen die Rostock Seawolves II. Für LOK Bernau ist es eine Chance, die Fehler zu korrigieren und die Saison weiter in eine positive Richtung zu lenken.

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