Zum Abschluss der Hauptrunde noch einmal volle Energie, volle Spannung und voller Fokus – bevor danach die Playoffs beginnen und die entscheidende Phase startet.
Der Weg ist kurz, die Bedeutung ist klar – und alle, die im vergangenen Jahr dabei waren, wissen noch ganz genau, was für eine Atmosphäre unsere Fans dort geschaffen haben. Die Halle war laut, die Unterstützung riesig und phasenweise hat es sich eher wie ein Heimspiel für LOK angefühlt. Genau das brauchen wir auch diesmal wieder.
Also: alle nach Stahnsdorf (zum Routenplanner).
Lasst uns die Jungs noch einmal gemeinsam pushen, bevor die entscheidende Saisonphase beginnt. Wer dabei sein will, kann sich hier Tickets sichern.
Derby zum Abschluss – Platz zwei steht bereits fest
Für Lok Bernau ist die tabellarische Ausgangslage vor dem letzten Spieltag klar: Der zweite Platz in der ProB Nord ist bereits sicher. Damit hat sich LOK eine starke Ausgangsposition für die Playoffs erarbeitet und eine Hauptrunde gespielt, die der Mannschaft viel Selbstvertrauen geben kann.
Trotzdem ist dieses Spiel alles andere als bedeutungslos. Im Gegenteil. Auch wenn sich für LOK in der Tabelle nicht mehr viel verändert, geht es darum, den Rhythmus hochzuhalten, die Konzentration zu bewahren und mit einem guten Gefühl in die Playoffs zu starten. Gerade vor der K.o.-Phase ist jedes Spiel wichtig, um als Team weiter im Flow zu bleiben.
TKS 49ers: Tabellenplatz täuscht über die Qualität hinweg
Die TKS 49ers stehen aktuell auf dem vorletzten Platz der ProB Nord. Mit 9 Siegen und 16 Niederlagen ist bereits klar, dass die Mannschaft die Playoffs in dieser Saison nicht mehr erreichen wird. Aber der Tabellenstand allein erzählt bei diesem Gegner nicht die ganze Geschichte.
Denn Stahnsdorf hatte in dieser Spielzeit oft nicht das nötige Glück auf seiner Seite. Viele Partien waren eng, viele Spiele wurden nur knapp verloren. Dass die 49ers gefährlich sein können, haben sie immer wieder gezeigt – auch gegen starke Gegner. Ein gutes Beispiel dafür ist die knappe 62:65-Niederlage bei Tabellenführer ETB Miners. Solche Ergebnisse zeigen deutlich, dass diese Mannschaft nicht einfach nur „unten drin“ steht, sondern immer in der Lage ist, einem Gegner Probleme zu bereiten.
Gerade zuhause wollen die 49ers sich im letzten Hauptrundenspiel sicher noch einmal mit einer starken Leistung präsentieren. Für LOK ist deshalb klar: Dieses Derby wird kein Spaziergang.
Mehr Gefahr seit Jahresbeginn
Noch einmal interessanter wurde die Aufgabe für Bernau seit dem Jahreswechsel. Denn seit dem 01.01.2026 gehört Jannes Hundt zum Team der TKS 49ers. Der Name ist in Bernau natürlich bestens bekannt. Jannes ist der Bruder von Bennet Hundt, den viele LOK-Fans noch sehr gut aus Bernauer Zeiten kennen und der inzwischen für ALBA Berlin spielt.
Mit Jannes Hundt haben die 49ers in der zweiten Saisonhälfte noch einmal zusätzliche Qualität bekommen. Er bringt Erfahrung, Übersicht und Ruhe ins Spiel und macht Stahnsdorf damit noch unangenehmer. Dass die 49ers seitdem noch schwerer zu bespielen sind, ist deutlich zu sehen.
Das Hinspiel: LOK lange klar vorn
Auch das erste Duell der Saison gibt einen Hinweis darauf, worauf es am Samstag ankommen wird. Lok Bernau hat im Hinspiel über weite Strecken gut gespielt und sich die Führung mit einer konzentrierten Leistung erarbeitet. Erst in der Schlussphase konnten die TKS 49ers den Rückstand noch etwas verkürzen und das Ergebnis enger aussehen lassen.
Trotzdem hat die Partie gezeigt, dass Stahnsdorf nie komplett aus dem Spiel ist und bis zum Ende um jeden Ball kämpft. Genau das macht die 49ers zu einem Gegner, den man über die gesamte Spielzeit ernst nehmen muss.
Dazu kommt, dass TKS inzwischen personell noch einmal anders aufgestellt ist als im ersten Aufeinandertreffen der Saison. Mit dem veränderten Kader ist die Mannschaft noch schwerer ausrechenbar geworden. Für LOK wird es deshalb wichtig sein, von Beginn an wach zu sein, den eigenen Rhythmus zu finden und dem Derby früh die richtige Richtung zu geben.
Diese Spieler muss LOK im Blick haben
Bei den TKS 49ers verteilt sich die Verantwortung auf mehrere Schultern. Die auffälligsten Offensivspieler sind aktuell:
- Jenö Pildner – 13,9 Punkte pro Spiel
- Carlo Meyer – 11,3 Punkte pro Spiel
- Jannes Hundt – 11,1 Punkte pro Spiel
- Leonard Paul Hampl – 9,4 Punkte pro Spiel
Dazu kommen weitere wichtige Zahlen:
Pildner ist nicht nur der Topscorer, sondern auch ein Spieler, der viel Verantwortung übernimmt. Carlo Meyer bringt ebenfalls konstante Punkteproduktion mit. Jannes Hundt gibt dem Team Struktur und kommt auf starke 4,0 Assists pro Spiel. Leonard Paul Hampl arbeitet dazu sehr aktiv beim Rebound und bringt dort wichtige Präsenz.
Genau darin liegt auch eine Stärke der 49ers: Sie haben mehrere Spieler, die das Spiel tragen können. Es ist also keine Mannschaft, die nur von einem Namen lebt, sondern ein Team, das über verschiedene Positionen gefährlich werden kann.
Was für LOK wichtig wird
Für Lok Bernau wird es in diesem Derby darauf ankommen, defensiv wach zu sein, die Kreise der wichtigen TKS-Spieler so gut wie möglich einzuengen und gleichzeitig selbst mit Tempo, Energie und Klarheit aufzutreten. Gerade in Auswärtsspielen gegen unangenehme Gegner ist es wichtig, früh Präsenz zu zeigen und dem Spiel nicht erst spät hinterherzulaufen.
Auch wenn Platz zwei schon feststeht, wird LOK dieses Spiel nicht einfach „abhaken“. Dafür ist die Partie zu besonders – und dafür ist der Blick auf die Playoffs schon zu nah. Jetzt geht es darum, die Hauptrunde mit einem guten Gefühl abzuschließen und sich die nötige Spannung für alles zu holen, was danach kommt.
Playoff-Bild im Norden schon klar – im Süden ist noch Bewegung drin

Für LOK heißt das: Der eigene Platz ist klar, aber welcher Gegner am Ende aus dem Süden kommt, ist noch nicht komplett entschieden. Umso wichtiger ist es, selbst die eigene Aufgabe seriös anzugehen und mit einem positiven Abschluss in die Endrunde zu starten.
Alle nach Stahnsdorf!
Ein letztes Hauptrundenspiel.
Ein Derby.
Ein kurzer Weg.
Und die Chance, unseren Jungs vor den Playoffs noch einmal richtig den Rücken zu stärken.
Also machen wir es wieder so wie im letzten Jahr: laut sein, präsent sein, LOK begleiten. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass man in Stahnsdorf sofort merkt, dass Bernau da ist.
Samstag, 28. März | 18:30 Uhr
Tickets: hier
Livestream: hier
Alle nach Stahnsdorf – und dann gemeinsam mit Energie in die Playoffs!
Auf geht’s, LOK!




