Bittere Auswärtsniederlage für Lok Bernau in Schwelm

Daria RulevskaHerren 1, Specials, Verein Leave a Comment

Lok Bernau musste am Samstagabend bei den EN Baskets Schwelm eine knappe und bittere Auswärtsniederlage hinnehmen. In einer intensiven Partie auf Augenhöhe unterlag das Team von Headcoach Dan Oppland am Ende mit 84:81.

Kurz vor Spielbeginn musste Lok Bernau zudem einen Rückschlag verkraften: #8 Shawn Scott II fiel verletzungsbedingt kurzfristig aus. Headcoach Dan Oppland reagierte schnell und nahm #4 Mathéo Hermann kurzfristig mit in den Kader für die Reise nach Nordrhein-Westfalen.


1. Viertel – Schwelm nutzt Bernauer Schwächephase

Lok Bernau startete zunächst gut in die Partie und fand offensiv früh seinen Rhythmus. Doch die Gastgeber zeigten schnell, dass sie ihren Platz im Playoff-Rennen weiter festigen wollen.

Eine starke Verteidigung der EN Baskets sowie einige Ballverluste der Bernauer brachten Schwelm zunehmend in Vorteil. Besonders eine Phase von zweieinhalb Minuten ohne Punkte für Lok nutzten die Gastgeber konsequent.

Ein Freiwurf und ein Korbleger brachten Bernau zwar kurz zurück ins Spiel, doch erneut blieb die Offensive mehrere Minuten ohne Zähler. Erst ein Dreipunktewurf von Anthony Watkins stoppte den Lauf der Gastgeber.

Zwischenzeitlich lag Lok bereits mit zehn Punkten zurück. Zwei erfolgreiche Freiwürfe zum Viertelende verkürzten den Abstand noch einmal.

28:20 für Schwelm nach dem ersten Viertel


2. Viertel – Bernau kämpft sich zurück

Auch der zweite Spielabschnitt begann schwierig für die Bernauer. Über zwei Minuten blieb Lok ohne Punkte, während Schwelm aggressiv verteidigte und weiter Druck machte.

Doch Lok Bernau fand zurück in die Partie. Mit Energie, besserer Ballbewegung und wichtigen Distanzwürfen kämpfte sich das Team Stück für Stück heran.

Dreier von #2 Emanuel Schüler, #7 Anton Nufer und #18 Meo Martin brachten Bernau wieder in Schlagdistanz.

Kurz vor der Pause war der Abstand nahezu aufgeholt – 44:43 aus Bernauer Sicht. Ein Foul kurz vor der Halbzeitsirene schickte Schwelm jedoch noch einmal an die Linie.

Halbzeitstand: 46:43 für Schwelm


3. Viertel – Intensives Defensivduell

Nach der Pause entwickelte sich ein intensives Spiel mit viel Kampf auf beiden Seiten. Beide Teams verteidigten aggressiv und ließen nur wenige einfache Punkte zu.

Lok Bernau gelang es zunächst, den Rückstand zu verkürzen. Zwei Freiwürfe sorgten für den Ausgleich, doch anschließend entwickelte sich eine längere Phase mit wenigen Treffern.

Schwelm nutzte schließlich seine starke Dreierquote und baute den Vorsprung zum Ende des Viertels wieder aus.

64:56 für Schwelm nach dem dritten Viertel


4. Viertel – Bernau kämpft bis zur letzten Sekunde

Im letzten Viertel blieb die Partie spannend. Zur Mitte des Abschnitts erreichten die Gastgeber ihre höchste Führung mit 14 Punkten.

Doch Lok Bernau gab sich nicht auf.

Mit zwei Dreiern von #24 Guy Artmann sowie einem wichtigen Distanztreffer von #15 Marco Rahn verkürzten die Bernauer den Rückstand erneut.

Ein spektakulärer Dunk von #34 Akim-Jamal Jonah brachte zusätzliche Energie ins Spiel. Plötzlich fehlten nur noch zwei Punkte zum Ausgleich.

Schwelm foulte – Bernau traf jedoch nur einen Freiwurf.

Bei noch 9 Sekunden auf der Uhr lag Lok nur einen Punkt zurück und musste foulen. Die Gastgeber verwandelten ihre Freiwürfe sicher.

Der letzte Dreipunkteversuch von Marco Rahn in den Schlusssekunden fand nicht mehr sein Ziel.

Endstand: 84:81 für die EN Baskets Schwelm


Teamstatistik im Vergleich
Statistik EN Baskets Schwelm Lok Bernau
Punkte 84 81
Feldwürfe 32/62 (52%) 26/70 (37%)
2-Punkte 22/39 (56%) 17/38 (45%)
3-Punkte 10/23 (43%) 9/32 (28%)
Freiwürfe 10/15 (67%) 20/27 (74%)
Rebounds 34 39
Assists 19 18
Steals 13 9
Turnover 20 16
Effektivität 97 81

Die Statistik zeigt ein enges Spiel, in dem die Wurfquoten letztlich den Unterschied machten.

Schwelm traf deutlich besser aus dem Feld (52 % zu 37 %) und besonders von der Dreierlinie (43 % zu 28 %).

Lok Bernau konnte zwar mehr Rebounds holen und auch häufiger an die Freiwurflinie gehen, doch die bessere Trefferquote der Gastgeber sowie einige wichtige Dreier in entscheidenden Momenten sicherten den EN Baskets den Sieg.


Topscorer des Spiels

EN Baskets Schwelm

  • Zyon Ezekiel Patterson – 26 Punkte, 2 Assists, 4 Rebounds, 5 Steals, Effektivität 22

  • Erik Nyberg – 14 Punkte, 3 Assists, 1 Rebound, Effektivität 18

  • Marius Stoll – 13 Punkte, 7 Assists, 7 Rebounds, Effektivität 13

LOK Bernau

  • Akim-Jamal Jonah – 18 Punkte, 6 Rebounds, 1 Block, 1 Steal, Effektivität 20

  • Guy Artmann – 17 Punkte, 5 Assists, 2 Rebounds, Effektivität 14

  • Nevio Bennefeld – 11 Punkte, 2 Assists, 4 Rebounds, 3 Steals, Effektivität 11


Ein großer Dank geht an die Lok-Fans, die den weiten Weg nach Schwelm auf sich genommen haben. Selbst die Kommentatoren der Übertragung bemerkten die besondere Atmosphäre, die unsere Fans immer wieder in die Hallen bringen.


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Ausblick

Bereits am kommenden Samstag wartet das nächste Heimspiel.

21.03.2026 – 19:00 Uhr
Lok Bernau vs. TSV Neustadt temps Shooters
📍 Sparkassen-Arena Bernau

🎟 Tickets:
https://www.ssv-lok-bernau.de/tickets/

Gemeinsam mit unseren Fans wollen wir wieder volle Energie in die Halle bringen und zurück in die Erfolgsspur finden.

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