Der SSV Lok Bernau reist am Samstag für das erste Auswärtsspiel des Jahres 2012 zum SC Rist Wedel. Das Spiel beim Tabellenzehnten der 2.Basketball-Bundesliga ProB beginnt um 19.00 Uhr.
„Ein Sieg muss her“, lautet die Ansage von Lok-Headcoach Axel Rüber, der kämpferisch auf die kommenden Wochen blickt. „Aus den nächsten drei Spielen wollen wir mindestens zwei Siege holen. Am liebsten wäre es mir, wenn wir am Samstag in Wedel gleich vorlegen“. Nach Monaten konnte der Cheftrainer in dieser Woche endlich wieder mit dem kompletten Kader trainieren. Sowohl Jan Heide, als auch Felix Rathke meldeten sich im Training wieder zurück. Auch das Schultergelenk von Trainer Axel Rüber konnte nach dem Stahnsdorf-Spiel im Bernauer Krankenhaus wieder eingerenkt werden. Er hatte sich am vergangenen Samstag nach einer Jubelbewegung das rechte Schultergelenk ausgekugelt.Mit dem SC Rist Wedel wartet ein alter Bekannter auf die Bernauer Korbjäger. Die Duelle gegen die Holsteiner sind schon seit Regionalligazeiten immer umkämpft. Die Rister gelten wegen ihrer starken Defensive als unangenehmer Gegner. „Von allen Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte hat Wedel die stärkste Defensive“, weiß Bernaus Trainer Axel Rüber. „Die Mannschaft aus dem Hamburger Vorort ist nicht zu unterschätzen. Sie haben zwar letzte Woche gegen starke Braunschweiger verloren, hatten aber davor die Schwelmer Baskets recht sicher besiegt. Wedel ist auf allen Positionen gut besetzt und somit ein schwer zu schlagender Gegner“. Die Punkte des Hinspiels in Bernau gingen nach der 86:99 Heimniederlage mit nach Wedel.
Rist-Trainer Özhan Gürel setzt in der Offensive auf das US-Duo Harold Johnston (16.5 Punkte pro Spiel) und Anthony Pettaway (18 Punkte, 7.7 Rebounds). Dass aber auch die Nachwuchsarbeit in Wedel und Hamburg Früchte trägt, bewies im Hinspiel der 16-jährige Aufbauspieler Ismet Akpinar, der mit 15 Punkten auftrumpfte. Der Hamburger wird am Samstag wegen seines Einsatzes beim NBBL-Allstar-Game in Ludwigsburg nicht zur Verfügung stehen. Dafür hat aber ein anderer Hamburger den Weg in die Mannschaft der Holsteiner gefunden. Patrick Wischnewski wechselte zu Jahresbeginn ins gelb-grüne Trikot und schlug dabei mit 17 Zählern pro Partie regelrecht ein. Weitere Stützen des Gürel-Teams sind Fabian Böke (14.6 Punkte, 8.5 Rebounds) und Kay Gausa (7.6 Punkte).
Gespielt wird am Samstag um 19.00 Uhr in der Steinberghalle, Steinberg 16 in Wedel.









