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Lok Bernau erwartet spannendes Derby gegen RSV Stahnsdorf

Am Samstag um 19.00 Uhr lädt SSV Lok Bernau zum zweiten Heimspiel des Jahres in die Sporthalle Heinersdorfer Straße. Im Brandenburg-Derby gastiert dann der RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf in der Hussitenstadt. Das Hinspiel konnten die Teltower nach einem 17 Punkte Rückstand am Ende deutlich 92:71 gewinnen.

Viktor Mier wird nach einem Jochbeinbruch am Samstag wieder im Kader stehen.Vor seinem Comeback gegen den Tabellenvierten der ProB Nord steht derweil Viktor Mier. Der 25-jährige Guard hatte sich im ersten Saisonspiel gegen den SC Rasta Vechta nach einem Ellenbogenschlag das Jochbein gebrochen. Mit einer speziellen Gesichtsmaske wird Mier am Samstag wohl endlich das zweite Mal im Lok-Dress auflaufen. Ein besonderer Moment, auf den er seit Anfang Oktober hinfiebert. „Ein großer Dank geht an das Dentaltechniklabor Niebauer & Schäffer in Berlin. Die Spezialmaske wird mir helfen, schnellstmöglich wieder meinen Spielrhythmus zu finden. Wir haben wirklich ein tolles Publikum, das dazu anspornt immer alles zu geben. Ich hoffe ich kann, dem Team schnell helfen und somit dem Publikum etwas von der großen Begeisterung zurückgeben.“, sagt Mier. Trotz der guten Nachricht um Viktor Mier, wird Axel Rüber weiter auf Jan Heide verzichten müssen, der wegen einer Anginaerkrankung noch bis nächste Woche ausfällt.

Der RSV Stahnsdorf galt vor Saisonbeginn als einer der Topfavoriten für einen der Aufstiegsplätze. Die Saison der Teltower verläuft bisher eher mäßig. Neun Siege und sechs Niederlagen hat die Mannschaft von Trainer Vladimir Pastushenko auf dem Konto. Mit dem aktuell vierten Tabellenplatz wäre das Heimrecht für die Playoffs sicher, aber von unten buhlen gleich drei weitere Teams um diese Ausgangsposition. Zum Jahreswechsel wurde personell noch einmal nachgelegt. US-Boy Brenton Butler wurde gegen Neuzugang Akeem Bennett ausgetauscht. Der 24-jährige stand zuletzt zwei Spielzeiten lang in der höchsten US-Collegeliga NCAA 1 auf dem Parkett (St. Francis Terriers). Bennett kam in rund 33 Minuten Spielzeit auf durchschnittlich 14 Punkte, sechs Rebounds und jeweils rund drei Steals und Korbvorlagen pro Spiel. Seit acht Spielen steht Keoni Watson im Kader der Teltower. Watson mauserte sich mit 19.3 Punkten pro Spiel zum Topscorer. Der wohl wichtigste Mann im Stahnsdorfer Spiel ist der dritte US-Boy Kellen Williams. Der 27-jährige Flügelspieler geht schon in der zweiten Saison für den RSV auf Korbjagd, legte in dieser Spielzeit in 10 Spielen ein Double-Double auf und ist effektivster Spieler. Im Schnitt kommt Williams auf 17,4 Punkte und 10,4 Rebounds. Die weiteren Offensivposten sind Thomas Schoeps (16,3 Punkte), Yannick Evans (11,4 Punkte) und Center Oliver Mackeldanz (8,3 Punkte). Michael Haucke wird nach seiner überstandenen Knieverletzung auch wieder auf dem Feld stehen. Für den Bernauer Neuzugang Dennis Langer wird es ganz sicher ein besonderes Spiel werden. Im Brandenburg-Derby trifft er auf etliche seiner ehemaligen Teamkameraden. Von 2009 bis 2011 spielte Langer selbst im Dress des RSV Stahnsdorf.

„Nach Braunschweig, kommt mit Stahnsdorf gleich der nächste Hochkaräter nach Bernau. Durch die personellen Änderungen im Team des RSV sind sie sicher nicht schwächer als im Hinspiel, in dem wir fast eine Halbzeit lang das Spiel dominierten, um es am Ende wieder herzuschenken. Die Gefahr liegt bei Stahnsdorf im flexiblen Spiel und dass sie auf allen Positionen gut besetzt sind. Vor allem die Rebounds werden bei uns ein Schlüssel zum Spiel sein.“, sagt Lok-Headcoach Axel Rüber.

 
 





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