Peri Simic musste am Donnerstag aufgrund von Schmerzen im Knie das Training vorzeitig abbrechen. Eine erste Untersuchung des Knies ließ die Ärzte zu einer Meniskusverletzung tendieren. Allerdings sollte erst eine MRT-Untersuchung Gewissheit über die genaue Diagnose bringen. Am Montag verkündeten dann die Ärzte die schockierende Wahrheit: Kreuzbandriss. Peri Simic, der erst im Juni seinen Wechsel zurück zum SSV Lok Bernau bekannt gegeben hatte, fällt damit mehrere Monate aus. Ein Einsatz im Trikot der Bernauer in dieser Saison ist derzeit eher unwahrscheinlich. Im günstigsten Fall ist der Wiedereinstieg ins Training bei einem Kreuzbandriss nach vier bis sechs Monaten möglich. Simic könnte damit frühestens in den Playdowns/Playoffs im März 2011 für die Bernauer auf dem Feld stehen. Der SSV Lok Bernau wünscht Peri Simic eine schnelle Genesung und die nötige Kraft sich wieder zur jetzigen Stärke zurück zu kämpfen.Trainer Torsten Schierenbeck: „Ich habe es als erster gestern von Peri erfahren. Mit einer solchen Diagnose habe ich absolut nicht gerechnet. Peri hat sich in den letzten Wochen voll ins Training reingehangen und viel an sich gearbeitet. In den ersten Testspielen hat er gezeigt, wie wichtig er für unser Team ist. Wir müssen nun schnellstmöglich einen geeigneten Ersatz finden.“
Peri Simic: „Natürlich bin ich nach dieser schockierenden Diagnose sehr enttäuscht. Ich wollte dem Team vom ersten Spiel an helfen und habe mich riesig auf die Saison in Bernau gefreut. Ende September werde ich operiert und ich will zurückkommen. Wenn die Heilung sehr gut verläuft, hoffe ich, dass ich am Ende der Saison schon wieder für ein paar Spiele auf dem Feld stehen kann.“
Lok-Basketballer zeigen sich erstmals nach drei intensiven Trainingswochen
Mit einem Testspiel gegen Future Basketball Berlin (87:72) begann die vierte Trainingswoche der Bundesligamannschaft des SSV Lok Bernau. Nach drei intensiven Wochen, geprägt von schweißtreibendem Athletiktraining, sieht Trainer Torsten Schierenbeck eine insgesamt positive Entwicklung. Die beiden US-Amerikaner Ryan Williams und Dreshawn Vance sind problemlos ins Mannschaftstraining eingestiegen und haben sich gut eingelebt. Auch die ersten Trainingsspiele haben Trainer Torsten Schierenbeck die Bestätigung gegeben, dass er bis jetzt auf dem richtigen Weg ist: „Das Training mit dem mehrfachen Kraftdreikampfweltmeister Michael Hansper zeigt eine gute Wirkung. Davon werden wir in der Saison auf jeden Fall profitieren. Auch die Arbeit mit unserem neuen Co-Trainer Andi Röblitz hilft dem Team und mir. Im Moment sehe ich in unserem Defensiv-Spiel noch einige Defizite, an denen wir unbedingt arbeiten müssen. Ich bin zuversichtlich, dass wir das mit den Jungs in den kommenden Wochen erfolgreich aufarbeiten werden.“
Am Freitag werden einige Lok-Spieler bereits zum vierten Mal das orangene Leder gegen einen Volleyball tauschen und auf der Beachvolleyball-Anlage am Jugendklub „frischluft“ in der Sachtelebenstraße 24 in Bernau die Kinder und Jugendlichen der Einrichtung im Sand herausfordern. Alle interessierten Basketballfreunde haben an diesem Nachmittag von 15.00 – 17.00 Uhr die Möglichkeit Spieler kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Am Samstag (28.8.2010) wird das Team von Torsten Schierenbeck zwei öffentliche Testspiele in Berlin (Glambecker Ring) absolvieren. Um 11.00Uhr trifft Bernau auf die Berlin Baskets und um 13.00Uhr auf die BSW Sixers (beide 1.Regionalliga Nord).








